Conor Maynard: „Ich bin nicht der britische Justin Bieber!“

Conor MaynardAlles hat damit angefangen, als sich der Engländer Conor Maynard im Dezember 2008 bei YouTube angemeldet hat. Als erstes Video lud der damals 16-Jährige eine Coverversion des Titels „Breathe“ von Lee Carr hoch. Es war nicht der einzige Track: Teils zusammen mit seinem Freund, dem Rapper Anthony Melo, produzierte der junge Musiker aus Brighton weitere Covers. „Ich war zufrieden mit meinen 300 Klicks und den zwei Kommentaren pro Monat“, sagt Conor heute. Doch dann war plötzlich alles anders: „Wie aus dem Nichts schaute sich plötzlich eine Riesenmenge von Leuten meine Videos an, schickten mir Meldungen und kamen zu meiner Facebook-Gruppe“. Etwas beängstigend sei das schon gewesen, doch es brachte auch Vorteile für den „Bieber aus Brighton“, wie er von der britischen Zeitung „The Sun“ auch schon betitelt wurde: Denn auch die Künstler, die er coverte wurden auf den jungen Engländer aufmerksam: So auch Ne-Yo, der Conors Version seines Songs „Beautiful Monster“ super fand. Das hat Conor Maynard sogar einen Anruf und später auch nächtliches Skypen eingebracht. Bei Ne-Yos erstem Anruf hat Conor übrigens laut Medienberichten aufgelegt, weil er nicht glauben konnte, wer dran war. Im November 2011 wurde Conor Maynard schliesslich vom Musiksender MTV für den Nachwuchspreis „Brand New For 2012“ nominiert, zusammen unter anderem mit Michael Kiwanuka oder auch  Lana Del Rey. Der junge Engländer gewann mit etwa 45 Prozent der Zuschauerstimmen. Die erste Single „Can’t Say No“ des inzwischen 19-Jährigen erschien am 15. April 2012 und stieg in den UK-Charts auf Platz 2 ein. Den Vergleich mit Justin Bieber mag Conor Maynard übrigens überhaupt nicht: „In Sachen Musik mache ich etwas ganz anderes. Ich habe einen sehr urbanen Style mit Britischen Einflüssen. Das ist nicht zu vergleichen.“

Die Single „Can’t Say No“ ist bei uns im iTunes erhältlich. Das Album erscheint in England Ende Juli. Mehr zum Künstler gibt es unter www.conor-maynard.com. Der YouTube-Channel (auch mit den alten Videos!) ist hier zu finden. Dort zu sehen ist ebenfalls der neuste Clip „Drowning„.

UPDATE: Das Album „Contrast“ ist nun hier auf iTunes erhältlich.