Conchita Wurst und andere ESC-Neuentdeckungen

conchita wurstDa stand sie also am Schluss ganz zuoberst auf der Bühne: Der österreichische Travestiekünstler Tom Neuwirth alias Conchita Wurst. Mit „Rise like a Phoenix“ (Hier auf erhältlich) hatte sie einen starken Song dabei – aber auch Inszenierung und Auftritt stimmte. Nicht zuletzt war es aber auch ihre Botschaft „Es geht um Menschenrechte und die sind grenzenlos“, welche die Zuschauer des Eurovision Song Contests überzeugt haben dürfte. Mehr über Conchita gibt es unter conchitawurst.com.

Doch es gab natürlich neben Conchita Wurst noch weitere musikalische Entdeckungen an diesem Abend.


The Common Linnets

the common linnetsSo zum Beispiel das zweitplatzierte Duo aus den Niederlanden: „The Common Linnets“ brachten eine komplett andere Stimmung, als die restlichen 25 Finalisten auf die Bühne – und das zählte sich aus. Die beiden Singer-Songwriter Ilse DeLange und Waylon kennen sich bereits seit ihrem Teenager-Alter. Bereits damals teilten sie ihre gemeinsame Liebe zur Bluegrass und Folk-Musik. Doch es ist auch der gemeinsame Wille mit den einfachsten Mitteln musikalische Kunststücke zu schaffen. Das gelang ihnen mit „Calm After The Storm“ bestens. Ihr Album bietet weitere 14 grandiose Songs. Es ist in der Eurovisions-Woche auf  erscheinen. Die Website des Duos ist unter thecommonlinnets.com zu finden.


Sanna Nielsen

Sanna NielsenEbenfalls aufgefallen sind einmal mehr die Vertreter aus den nördlichen Ländern: Da ist zum einen die Schwedin Sanna Nielsen, welche bereits mit 11 Jahren ihre ersten Bühnenerfolge feierte und welche bereits seit vielen Jahren davon träumte, ihre Land beim Eurovision Song Contest zu vertreten. Das hat sie mit „Undo“, einem Song, welcher ein wenig nach „Wrecking Ball“ tönt auch geschafft. Trotz dem Miley-Ähneln war’s ein starker Auftritt. Ihre bisherigen Alben sind hier auf  erhältlich. Sanna Nielsens Webauftritt gibt es unter sannanielsen.se.


SoftengineSoftengine

Zum anderen aber auch die junge Band „Softengine“ aus Finnland. Gegründet in der Ferienhütte der Grosseltern eines Musikers sorgte sie in ihrer Heimat bereits für Schlagzeilen. So gewannen die Jungs verschiedene Bandwettbewerbe und konnten sich einen Plattenvertrag bei Sony sichern. Ihr Wettbewerbs-Song „Something Better“, welcher zwischen Sauna-Sessions in der Hütte entstand gibt es auf . Den Webautritt der Finnen ist unter www.softengine.fi.


sebalterSebalter

Hier in der Schweiz dürfte schliesslich nicht zuletzt auch Sebalter noch für einige Schlagzeilen sorgen. Der Tessiner Student, welcher das beste Schweizer Resultat seit Jahren erzielte ist auf jeden Fall mit seinem „Hunter of Stars“ bereits sehr weit oben in den iTunes-Charts zu finden. Den Song gibt es auf  als Download.


ÜBER DEN AUTOR:
miwiGesungen habe ich immer gerne – leider nur auf Schulchor-Niveau. Heute beschränke ich mich daher lieber auf das Musikhören. Gut, gehörte zu meinem ersten Job beim Radio auch das Einsortieren der neuen CDs. Da gab es viele neue Musik zu entdecken. Auch heute gehe ich regelmässig auf Entdeckungstour – weltweit im Web. Meine Abenteuer teile ich hier auf miwi.ch gerne mit Euch. Mehr über mich gibt es unter michaelwieland.ch zu lesen.


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