Blutriegel: Der Horrortrip einer Schweizer Band in Deutschland

Blutriegel

Eine Story über Sex Striplokal, Drugs Redbull
und Rock’n’Roll einen pinken Bus.

Strauss war wie immer zu spät, also trugen Priester und Elvis alle Instrumente ohne ihn runter zum pinken Bus. Priester spürte, wie ihm die Wut in den Nacken fuhr, er sagte zu Elvis: «Den Bassverstärker lassen wir schön oben, den kann Strauss dann alleine runter tragen.» «Meine Worte, Vollidiot.»

BlutriegelSo beginnt der Roman «Blutriegel». Eine Geschichte, die laut Autor Manuel Knobel zwischen 78 und 83 Prozent wahr ist und im Luzerner Musikzentrum Sedel ihren Anfang nimmt: Wir schreiben das Jahr 1998. Eine blutjunge Schweizer Band (Bild links) tourt in einem kaputten Bus zwei Wochen durch Deutschland. Bassist Strauss sabotiert das Unternehmen stets mit Missgeschicken. Schlagzeuger Elvis kämpft mit seinem schwierigen Charakter und Sänger Priester versucht verzweifelt das Ganze zusammenzuhalten. Zum Glück ist da noch Tourmanager Torben. Er schafft es fast immer, mit allen Widrigkeiten fertig zu werden. Zwischen Konstanz und Flensburg trifft die Band auf so manche seltsame Gestalt und erleben viele blaue Wunder.

«Ich habe schlechte Neuigkeiten, zwei Konzerte sind leider abgesagt und eins steht auf der Kippe. Abgesagt sind Hamburg und Düsseldorf und auf der Kippe steht das Jail House in der Gegend von Halle. Ich ruf da aber noch mal an und schmiere denen Honig um den Mund, dann wird das schon klappen. Es bleiben also noch zehn Konzerte.»

Manuel KnobelAutor Manuel Knobel (Bild rechts) wurde 1980 geboren und kommt ursprünglich aus Luzern. Nun wohnt er in Zürich und arbeitet als Schuhmacher. Knobel spielte und spielt in zahlreichen Bands, unter anderem bei «Die Knopiloten» als Songschreiber und Sänger und bei «The Goodbye Johnnys» als Gitarrist.

Der Roman «Blutriegel» von Manuel Knobel hat 167 Seiten und erschien Anfang August 2015 über den Vertrieb Mbassador als eBook im Eigenverlag.

Blutriegel ist hier auf iBooks erhältlich.