Petite Meller: Ein ziemlich schräges Musikpaket

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Etwas verstörend ist er schon, der Clip zu Petite Mellers Sommerhit „Baby Love“. Das Video spielt zwischen Flamingos, Schulkindern und Giraffen in der Nähe von Nairobi in Kenia. Es erinnert an Brigitte Bardots Film „And God Created Woman“. Mit 15 Jahren zog Petite Meller nach Tel Aviv, vertrieb sich dort die Zeit bei etlichen Jazz-Festivals, wurde als Model entdeckt und arbeitete dann ein Jahr in Japan, um sich von dem ersten verdienten Geld ihr Philosophie-Studium zu finanzieren, das sie für die Musikkarriere nun aber erst einmal unterbrochen hat. Inspiriert von Freud, Lacan und Kant, fand sie so den Weg zum Songwriting und schrieb sogar während ihren Vorlesungen an neuen Texten. Ihre Musik ist eine Kombination zwischen Europop, Jazz und den für Frankreich typischen Chansons. Meller selbst nennt ihn „nuovo jazzy-pop“. Bis heute legt sie wert auf die visuelle Darstellung ihrer Musik. Dies ist laut Petite Meller der ideale Weg, um vage Fantasien real werden zu lassen. Von der kindlich-naiven Fassade darf man sich also nicht täuschen lassen. Neben dem Studium modelt sie, etwa für Vogue oder spielt im Vorprogramm von Depeche Mode und Hurts.

Die Single „Baby Love“ ist hier auf iTunes erhältlich. Mehr zur Musikerin gibt es unter facebook.com/PetiteMellerOfficial.


ÜBER DEN AUTOR:
miwiGesungen habe ich immer gerne – leider nur auf Schulchor-Niveau. Heute beschränke ich mich daher lieber auf das Musikhören. Gut, gehörte zu meinem ersten Job beim Radio auch das Einsortieren der neuen CDs. Da gab es viele neue Musik zu entdecken. Auch heute gehe ich regelmässig auf Entdeckungstour – weltweit im Web. Meine Abenteuer teile ich hier auf miwi.ch gerne mit Euch. Mehr über mich gibt es unter michaelwieland.ch zu lesen.


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