The Slow Show: Die für Manchester untypischste Band

the slow show

The Slow Show bezeichnen sich selbst als die für Manchester untypischste Band aus Manchester: Ihre minimalistischen und doch epischen Songs schwingen sich von behutsamen Klänge zu tosenden Hooks und Refrains mit Streichern und Trompeten auf. Die Chöre und eine Bergarbeiter-Blaskapelle geben der Band, die seit 2010 zusammen musiziert, zwar einen nordischen Klang, die Stimme von Sänger Rob Goodwin klingt jedoch ehre wie eine entfernter Verwandter von Johnny Cash, als was man sich aus dem englischen Nordwesten gewöhnt ist. „Für uns bedeutet Erfolg, wenn unsere Zuhörer wirklich zuhören“, sagt Goodwin. Zu Goodwin gesellen sich Keyboarder Frederik Kindt, Gitarrist Joel Byrne-McCullough, Schlagzeuger Chris Hough und Bassist James Longden. Schwer persönlich sind die Songs. Immer wieder brachten die Engländer ihre Zuhörer zum Schweigen und sogar zum Weinen: „Es ist verrückt, aber es berührt einem unglaublich, wenn Personen so reagieren“. Obwohl The Slow Show in ihrer Heimatstadt lange nicht so wahrgenommen wurden und nur eine EP namens „Brother“ im Jahr 2012 veröffentlicht haben, schlugen sie nun bei BBC6 Music und Radio 2 mächtig ein. Ihr Debütalbum „White Water“ erscheint am 6. März 2015. Aufgenommen wurde es im vergangenen Jahr in den Blueprint Studios in Manchester. Das Album wird die erste UK Release auf dem deutschen Label „Haldern Pop Recordings“ sein, das vom Team des erfolgreichen gleichnamigen Festivals gegründet wurde. Die aktuelle Single von The Slow Show heisst „Bloodline“. Der Song handelt von einem adoptierten Familienmitglied, das auf die Suche nach seinen Wurzeln geht.


Das Album von The Slow Show kann hier auf iTunes vorbestellt werden. Die Songs „Dresden“ und „Bloodline“ gibt es sofort. Das Album gibt es ebenfalls auf amazon.de.