Jo Stöckholzer: Ein bisschen mehr «Musik» des Österreichers

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«Zumindest bleibt ein bisschen mehr Zeit für die Musik, die mich immer noch liebt, und im Gegensatz zu dir keine Distanzen kennt», singt Jo Stöckholzer auf dem Opener seines neuen Albums. «Musik» heisst das zweite Album denn auch schlicht und einfach. Und es bringt ganz viel gute und vielseitige Musik. Seit dem Debütalbum «Alles» des Österreichers sind zwei Jahre vergangen. In dieser Zeit war der Singer/Songwriter mit seiner Band, die aus Fabian Schuler (Bass), Simon Rainer (Schlagzeug) und Dorian Windegger (Tasten) besteht, auf Russland-Tour und trat auch in Ungarn, der Slowakei und in Tschechien auf. Support leistet er zudem für Joris, Garish, Dear Reader, Julian le Play oder Clara Luzia. Für das Album «Musik» hat der Multiinstrumentalist und Loopkünstler seine neuen Songs zuerst einmal grob für sich produziert. Danach ging es mit der Band ins Studio. Dort wurde das Album von allen Mitwirkenden gleichzeitig eingespielt. Die Bandmitglieder hatten sich dazu auf verschiedene Räume verteilt, waren aber akustisch miteinander verbunden. Entstanden sind elf abwechslungsreiche Songs – inklusive Synthesizer, Glockenspielklängen und einer Bassklarinette. «Musik» überzeugt erneut durch eine interessante Abwechslung und einer metaphernreichen Wortwahl. «Musik zieht Salz aus den Wunden, lässt Gefühle nicht einfach gut sein und bringt uns dorthin wo Worte vielleicht zu wenig sind», schreibt der 24-Jährige auf der Crowdfunding-Seite, über die das Album teilweise finanziert wurde: «Musik kann so einiges verändern und wenn man die Augen schliesst, weiss man wohin sie gehört – auf Tonträger und Bühnen.»

Das Album ist hier auf iTunes erhältlich. Mehr über den Musiker gibt es unter jostoeckholzer.com.